Dienstag, 23. März 2010

Düssel in Duseldorf


oder so ähnlich, kann man das gestrige Gastspiel meines FCK in NRW bezeichnen. Wenigstens ein FCK-Spiel dieser Saison sollte es doch noch werden, das ich live im Stadion verfolgen kann. Torsten hat mich dann freundlicherweise nach Düsseldorf begleitet, um dort das Spitzenspiel der 2. Liga zwischen der heimischen Fortuna als Tabellenvierten gegen den Spitzenreiter aus der Pfalz zu schauen.
Ein recht munteres Spielchen auf beiden Seiten, doch gerade im zweiten Durchgang hatte der FCK viel Glück in mehreren Situationen, sodass am Ende doch ein gerechtes 0:0 auf der Anzeigentafel stand. Dieses Unentschieden bedeutete auch gleichzeitig das Ende meines Montagsfluchs. Erstmals in meiner 2.Liga-Karriere, dass der FCK bei meiner Anwesenheit ein Spiel am Montag nicht in den Sand gesetzt hat... :-)

Einziger nicht so schöner Aspekt des Abends: einige Idioten belasten den sowieso schon klammen Haushalt des FCK noch weiter, indem sie Rauchpulver gezündet haben. Vielen Dank, ihr Pfeifen!!!
Ansonsten war es klasse: Stadion direkt an der Autobahn, keine 20 Minuten nach Abfiff auf selbiger gewesen und ne leckere Stadionwurst (Brötchen Standard)
Bis zum nächsten mal

Donnerstag, 25. Februar 2010

Skifahr´n


Seit Wochen mecker und motze ich über den ganzen Schnee, der inzwischen einfach nur noch nervt. Jetzt fängt das Tauwetter an. Und was mach ich? Lass mich von den Kollegen bequatschen, nach Bispingen zum SnowDome zu fahren.
War schon ganz lustig, zumal ich noch nie in meinem Leben Ski gelaufen bin, mit Ausnahme Langlauf im Unterlüßer Wald ;-) Nach ein paar Ausflügen in den Schnee des Idiotenhügels, im wahrsten des Wortes IN den Schnee, hab ich mich dann doch an die Abfahrt herangetraut. Olympiareif ist es zwar noch nicht und zum dauerhaften Üben und Trainieren ist es einfach zu teuer. Aber irgendwann werd ich bestimmt nochmal wieder hin, da es schon Spaß macht. Nebenbei bemerkt: das Rodeln mit dem Reifen ist auch ganz amüsant *lach*

Montag, 1. Februar 2010

erneute HeimPLEITE

Man muss wohl ein wenig masochistisch veranlagt oder Rentner sein, um sich die Heimspiele von Hannover 96 live im Niedersachsenstadion anzusehen. Zum einen, weil man offentsichtlich Spaß daran hat, gequält zu werden. Oder zum anderen, weil ja gerade die Rentner darüber reden, dass früher alles besser war. Anders kann man es sich nicht erklären, warum sich immerhin wieder "offiziell" über 26.000 Zuschauer eingefunden haben. (genaue Zahl weiß ich leider nicht) Aber was sich die Roten da alles erlauben ist schon wirklich under all pig. Bewusst versuche ich hier mit broken English zu arbeiten. Ich möchte verdeutlichen, was für einen rasanten Abstieg ich erlebt habe. Am Mittwoch noch beim Stadtderby Man. United vs. Man. City live dabei gewesen. Nebenbei bemerkt, war dort die höchste Zuschauerzahl, die ich persönlich live im Stadion miterlebt habe. Nur ein paar Tage später stehe ich im Niedersachsenstadion beim Spiel des 16. gegen den Vorletzten. Einen ebenso rasanten Abstieg erleben auch die Kicker der Roten. Sicherlich wünschen sie sich auch irgendwo hin, wo es schöner ist. Vielleicht denken sie auch an die früheren Zeiten, als sie als F-Jugendlicher gegen den Ball getreten haben und sich alle freuten, wenn sie sich dabei zumindest nicht verletzten. Aber damals waren sie wenigstens noch mit Spaß an der Freude dabei. Was am Samstag mit ihnen loswar: keine Ahnung.
Mit einer (leider auch) verdienten 3:1-Klatsche verließen sie das Spielfeld mit hängenden Köpfen. Immerhin kamen sie vorher noch in Richtung Fankurve marschiert. Dieser Mut imponierte mir und hat mich Gegensatz zu vielen anderen zum Klatschen angeregt.
Abstiegsreif sind auch so manche Zuschauer. Da fordern sie doch lauthals, dem gegnerischen Torwart ins Gesicht zu springen oder seinen Gegenspieler umzukloppen. Und eben diese Leute regen sich fürchterlich auf, wenn es einen berechtigten Freistoß gibt, sobald der Spieler wirklich zugelangt hat. Mit diesem IQ kann man noch nicht mal Security im metronom sein und dort das Alkoholverbot bewachen. Meine Fresse.
Irgendwie hab ich aber auch schon viel zu viele Worte verloren, um den Samstagnachmittag zu beschreiben. Es war einfach nur furchtbar.
Frei nach Frank Goosen:"Warum geht´s du ins Stadion? - Weil Samstag ist..."
In diesem Sinne: bis zum nächsten mal

Freitag, 29. Januar 2010

Manchester

Hannover 96 taumelt in Richtung 2. Liga. In selbiger verkackt mein FCK seit der Winterpause, was nur geht. Ich muss hier weg, ich muss hier raus. Da kam die Nafrage von Torsten bezüglich einer England-Tour gerade richtig. Karten gebucht für Man. United vs. Hull City im Old Trafford und Everton vs. Sunderland im Goodison Park.
An dieser Stelle eine Frage: Wie nennt man ein mörderisches Schaf? Woll-Untier oder auf Englisch Volunteer... Genau, unser Lieblings-Volunteer hat wieder zugeschlagen. Wie ich eben erst herausgefunden habe, waren sowohl Old Trafford als auch Goodison Park Spielorte bei der WM 66. Das erklärt dann einiges. Das Spiel Man United vs. Hull City wurde auf Samstag vorverlegt. Leider ist unser Hotel und der Flug nur für den Zeitraum Dienstag bis Donnerstag gebucht. Schade... Immerhin konnte Torsten einen Deal mit United aushandeln, dass wir Karten für das Carling Cup Halbfinale gegen Manchester City erhalten. Dieses Spiel wurde aber für Mittwoch angesetzt, sodass unsere Tickets für Everton vs. Sunderland hinfällig wurden. Aber naja, kann man ruhig mitnehmen so ein Stadtderby

Dienstag:
Aufgrund der Wetterlage entschieden wir uns, per Zug nach Hamburch zu reisen. Im Zug kommt sofort Pinne auf uns zu. Unglaublich! Wir wollen nach Manchester und er mit seiner Schmutzwäsche nach Hause. So plant jeder seinen Uralub bzw. Semesterferien *ding ding ding*
Ein unspektakulärer Flug von Hamburg nach Manchester lief wie am Schnürchen. Der Zug vom Airport zum Hotel war pünktlich und schnell, alles wunderbar. Aber was sollten wir machen, da ja das Highlight des Tages schon am Samstag war? Sind trotzdem zum Old Trafford und haben dort eine Stadionführung mitgemacht, die wirklich nur zu empfehlen ist. Allerdings sollte man nicht die 16.30 Tour machen, da das Museum im Anschluss daran bereits geschlossen ist. Oder halt vorher die Zeit nutzen.














Auf dem Rückweg noch kurz einen Abstecher zum Hiltonhotel und in der dortigen Bar "Cloud 23" nen leckeren Cocktail getrunken bei netter Aussicht über die Lichter Manchesters. Ebenfalls gut zu besuchen ist das Hardrock Cafe, wo es in den gekachelten Nebenräumen DEN Airblade-Händetrockner gibt, der die Hände nach dem Waschen absolut trocknet :-)

Mittwoch:
Abends stand DAS Highlight der Tour an. Aber vorher? Manchester ist nicht gerade berühmt für seine Sehenswürdigkeiten. Okay, Liverpool auch nicht, aber dort stehen wenigstens die Stadien von Everton und Liverpool. Da der Goodison Park sowieso auf dem Zettel stand für die Tour, haben wir mal vorbeigeschaut. Dort angekommen konnten wir einen kurzen Blick in den Innenraum riskieren, da ja gerade die Spielvorbereitungen liefen. Kurz ein paar Fotos gemacht und weiter ging es durch den Stanley Park in Richtung Anfield. Hier hatten wir nicht soviel Glück, leider nur Fotos von außen, da ein nicht wirklich freundlicher Mitarbeiter des Liverpool FC etwas dagegen hatte.

Auf dem Rückweg von der Anfield zur S-Bahn hat das Voluntier dann zugeschlagen. Es stellt einfach und lustlos irgendwelche Wegweiser in die Gegend, sodass man eine Stunde lang im großen Kreis durch Liverpool marschiert und dann doch eine ganz andere als ausgeschilderte Haltestelle erreicht. Und das bei schönstem englischen Regen...

Immerhin die Abendunterhaltung war mehr als sehenswert. Endlich war es Zeit für das Derby United vs. City! Unsere Plätze waren genial, Unterrang, Reihe 8, Strafraumhöhe. Nach einer eher durchwachsenen ersten Hälfte, die 0:0 endete, waren wir auf die zwote mehr als gespannt. City hatte das Hinspiel 2:1 gewonnen, United musste also was tun. und das auf das Tor, bei wir saßen!!! Und es kam so. 1:0 durch Paul Scholes. Scheißendreck, ist das laut, wenn auf einmal 65.000 Leute anfangen zu brüllen. Insgesamt waren 74.576 Zuschauer anwesend, darunter ca. 9000 Citizens. Auch die haben nach dem zwischenzeitlichen Anschluss durch ex-united-Spieler Carlos Tevez enorm für Stimmung gesorgt. Alles hatte sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt. Auch eine Dame aus unserer Reihe. Schade, dadurch hat sie das 3:1 durch Wayne Rooney in der Nachspielzeit verpasst, welches United den Finaleinzug ermöglichte. Eine unbeschreibliche Gänsehaut überkam mich, in Anbetracht der Stimmung. und nach dem Spiel sind wir auch noch schnell weggekommen vom Old Trafford. Allerdings nicht schnell zurück zum Hotel, da das VolUntier mal eben die Fahrtstrecke der S-Bahn geändert hat. Vielen Dank dafür...


Donnerstag:
Zwei Sehenswürdigkeiten haben wir ausnahmsweise weggelassen. Das City of Manchester Stadion sowie das Stadion an der Maine Road, da ein gemütlicher Stadtbummel vor dem Abflug besser war, als sich zwei Stadien wie in Liverpool von außen anzuschauen.
Doch dannt hat das VolUntier richtig zugeschlagen und mal einfach so den Flug von Manchester nach Hamburch gestrichen, sodass wir den Umweg über Frankfurt nehmen mussten. Also kamen wir über 2 Stunden später zu Hause an, als ursprünglich geplant. Aber geplant waren ja auch zwei Spiel...
Insgesamt war es eine nicht ganz billige Tour, die sich aber auf jeden Fall gelohnt hat.
Danksagung an dieser Stelle wieder an Torsten für die gesamte Planung und an Matze, der uns einige Tipps für Manchster mitgegeben hat.